Mitglieder stellen sich vor
Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen
Pinnwand MiSO-Mitglieder
Engagierte/r Fachlehrer/in auf Honorarbasis ab 15.08.2017
zur Verstärkung unseres Projektteams im Projekt „Stark im Beruf“ gesucht!
10.08.2017
Junge Meisterpianisten aus Moskau zum ersten Mal in Hannover
26.07.2017
Bereits zum 16. Mal veranstaltete das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e. V. das alljährlich stattfindende beliebte Konzertformat „Die Stars von morgen aus Moskau“. Am 21.07.2017 spielten vier junge Meisterpianisten im Alter von 10 – 16 Jahren in der ausverkauften Friedenskirche. Vor dem Konzert gab es Gelegenheit, im Rahmen eines kleinen Interviews mehr über die Ausnahmetalente zu erfahren.

„Als ich 5 Jahre alt war, ließen mich meine Eltern ganz verschiedene Dinge ausprobieren. Die Musik zog mich dabei am meisten an. Meine damalige Lehrerin fand, dass aus mir ein guter Musiker werden könnte“, erzählt Timofej Vladimirov, mit seinen 16 Jahren der älteste der Gruppe. Geboren in Ufa im Ural, führte ihn sein Weg über verschiedene Zwischenstationen in das über 1000 km entfernte Moskau an die Zentrale Musikschule am Tschaikowsky-Konservatorium, die wie kaum eine andere Institution die Tradition der russischen Klavierschule versinnbildlicht. Hochbegabten Kindern und Jugendlichen bietet sich hier die Möglichkeit, unter allerbesten Voraussetzungen nicht nur das Spielen ihres Instruments zu erlernen, sondern auch zu selbstständigen Künstlerpersönlichkeiten heranzureifen.

„Ich habe mich für das Klavier als Instrument entschieden, weil einfach für dieses Instrument die meisten Stücke komponiert sind“, ergänzt Timofej, „es gibt so großartige Werke für dieses Instrument! Um sich diesem riesigen kulturellen Erbe anzunähern, ist das Klavier einfach die allerbeste Wahl!“

„Bei mir war es etwas anders“, hakt die 15-jährige Ekaterina Guliaeva ein. „Ich komme aus Sibirien. Bei uns gab es, wenn man als Kind Musik machen wollte, nur zwei Alternativen: Entweder man lernte volkstümliche Instrumente spielen, oder entschied sich für das Klavier.“

Mittlerweile sind sowohl Timofej, als auch Ekaterina Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe mit Gastspielen in vielen verschiedenen Städten Russlands als auch Europas. Für sie ist es bereits zur Gewohnheit geworden, aufzutreten. Doch wie empfinden die jüngsten der Vier die eigenen Konzerte? „Als ich zum ersten Mal mit fünf Jahren auf der Bühne stand, hatte nur meine Mama Lampenfieber, ich gar nicht“, erzählt die 10-jährige Alexandra Dovgan. „Später sagte meine Lehrerin immer, dass derjenige, der Lampenfieber hat, nicht genug geübt hat. Erst da erfuhr ich von so einer Sache und begann, es eine Weile zu haben. Aber inzwischen ist es nicht mehr da, ich stelle mir einfach vor, dass ich den Zuhörern ein Geschenk mache, und schon ist alle Angst verflogen“. Alexandra hat auf der kleinen Konzertreise nach Deutschland ihre Mutter mit dabei. Zum ersten Mal ohne Eltern auf Reisen ist der 11-jährige Daniil Trifonov. „Ich möchte so viel wie möglich Neues sehen und natürlich einen guten Auftritt hinlegen“, sagt er.

Was tut man vor dem eigenen Konzert? Heißt es da üben, üben, üben? „Nein, nicht unbedingt“, antwortet Alexandra, „unsere Lehrer sagen, am besten ist es, sich direkt vor einem Auftritt nicht zu überanstrengen, vielleicht eine halbe Stunde etwas Leichtes spielen“. Ekaterina: „Ich musste mich einmal intensiv auf ein kurzfristig angesetztes Konzert vorbereiten. In Moskau hat es gerade geschneit und am Abend vor meinem Auftritt zogen mich die Mädels, mit denen ich im Internat zusammenwohnte, nach draußen zur Schneeballschlacht. Anfangs blieb ich standhaft, weil ich doch wusste, dass man sich zu schonen hat, aber letztendlich ließ ich mich mitziehen. Und es trat ein, was eintreten musste, ich trug quasi alle nur erdenklichen Blessuren davon. Erstaunlicherweise verlief das anschließende Konzert ausgezeichnet. Seitdem ist es bei mir zur guten Tradition geworden, vor einem Konzert etwas eher Ungewöhnliches zu tun …“

Begleitet werden die jungen Musiker vom erfahrenen Musikpädagogen Vasilij Iwanowitsch Ermakov. Beobachtet man das Verhältnis zwischen den Schülern und ihrem Lehrer, fällt sofort ins Auge, dass jegliche Anspannung fehlt. Sie verbindet eine Mischung aus natürlicher, nicht aufgezwungener Autorität dem Pädagogen gegenüber, eine Art kollegialer Erfahrungsaustausch. „Ich selber begleite bereits zum fünften Mal Kinder und Jugendliche unserer Schule nach Deutschland“, erzählt er. „Wir spielen stets zwei Konzerte, eines hier in Hannover, das zweite beim Rheingau Musik Festival, zwei Tage später. Für die jungen Leute ist es eine unvergleichliche Erfahrung, so etwas wie die erste richtige Tournee.“

Text und Foto: Dimitrij Czepurnyi
Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wurde ausgiebig gefeiert
05.07.2017
Der Fastenmonat Ramadan ist für Muslime aus aller Welt einer der wichtigsten Feiertage im Jahr, da nach islamischer Auffassung in diesem Monat der Koran herabgesandt worden ist.

Daher hat die IIK das Ende des Ramadans zum zweiten Mal zum Anlass genommen, am 26. Juni 2017 zum Fastenbrechen beziehungsweise zu عيد الفطر einzuladen. Gemeinsam mit vielen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Miteinander 55plus-Gruppe vom gemeinsamen Kochen haben wir am letzten Montag im Juni wieder fröhlich gefeiert, gegessen und das gute Wetter genossen.

Die Gäste brachten eine große Auswahl an internationalen Speisen mit, so ergab sich ein reichhaltiges, vielseitiges Büffet. Daneben wurde von fleißigen Köchen an Kochstationen unter freiem Himmel Bulani – eine afghanische Teigtasche mit Gemüsefüllung – sowie Falafel zubereitet. Während viele draußen bei guten Gesprächen und gutem Essen die Sonne genossen, wurde drinnen zu afghanischer und arabischer Musik getanzt und getrommelt.
MiSO e. V.
Ein Bericht von der Mitgliederversammlung am 30.06.2017
03.07.2017
Viele sind wohl schon im Sommerurlaub gewesen: Auf der Mitgliederversammlung am letzten Juni-Freitag im Mengendamm waren letztlich nur 12 Mitgliedsorganisationen von MiSO vertreten. Das reichte gerade für die Beschlussfähigkeit. Die war nötig, stand doch die Benennung eines Geschäftsführers an. Dieser soll die alltägliche Arbeit im Verein effektiver machen, denn MiSO hat in jüngster Vergangenheit eine rasante Entwicklung genommen, wohingegen die Strukturen von Vorstand und Büro die alten geblieben sind. Einstimmig beschloss jetzt das Plenum, Jan-Egil Gubenis (37), der seit fünf Jahren für MiSO arbeitet, mit voraussichtlicher Wirkung zum 1. Oktober 2017 zum Geschäftsführer zu bestellen. „Wir versprechen uns davon eine Entlastung“, meinte dieser nach der Abstimmung und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Raum nahmen auf dem Plenum die Berichte von den laufenden Projekten ein. Bei „House of Resources“ gab es zunächst Schwierigkeiten, alle Verwendungsnachwiese für die in 2016 geleisteten Förderungen zu bekommen. Für 2017 laufen noch Antragsfristen. Transparenz ist wichtig: Anträge und Entscheidungen sollen veröffentlicht werden, sobald das BAMF die Förderungen geprüft hat. „Neue Wurzeln“ hatte an den bisherigen Ausstellungsorten eine sehr positive Resonanz, auch in den Medien. Weitere öffentliche Orte haben bereits Interesse an der Wanderausstellung angemeldet. „Samo.fa“ hat mehrere Seminare durchgeführt, auch zu beruflicher Ausbildung. Es wurde u.a. eine Rahmenvereinbarung zur Ausbildung mit der Bäckerinnung geschlossen, vom 8.-15. Juli findet in Nordhessen eine Projektwoche mit 32 jungen Geflüchteten statt. Mit diesen Erfolgen sollte stärker geworben werden. „Wegbereiter-Wegbegleiter“ heißt ein aktuelles Programm eines privaten Sponsors, für das MiSO gerade einen Förderantrag stellt. Es soll über zunächst drei Jahre laufen. Inhaltlich geht es auch um die Integration junger Geflüchteter – insbesondere aus Afrika – in den Arbeitsmarkt.
(wobe)
Interkulturelles Fußballturnier erneut ein voller Erfolg
28.06.2017
Seit nunmehr 10 Jahren treten Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Polizeibeamte und Migranten auf dem Fußballplatz gegeneinander an. Beim "Kicken gegen Vorurteile" am Samstag, 24. Juli 2017, liefen acht Mannschaften im Erika-Fisch-Stadion auf. Dieses Jahr kamen rund 200 Zuschauer und 70 Aktive. „Gewonnen haben alle“, sagt Mitorganisator Abayomi Bankole.
Veranstalter waren der Afrikanische Dachverband Norddeutschland e.V. und die Polizei Hannover zusammen mit Migrantenorganisationen und der Landeshauptstadt Hannover. Bei diesem Fußballturnier jagen Hobbyfußballerinnen und -fußballer aus Migrantenorganisationen und der hannoverschen Polizei dem runden Leder hinterher. Dabei stehen nicht etwa eingespielte Teams einander gegenüber – alle teilnehmenden Athleteninnen und Athleten werden per Zufallslos einem Team zugewiesen und die so gemischten Mannschaften spielen in völlig neuen Aufstellungen mit teils unbekannten Gesichtern.
Foto: gEMiDe e.V.
Bericht von einem kurzweiligen Spiele-Nachmittag auf dem Faustgelände
21.06.2017
Die TeilnehmerInnen des Spielenachmittags flüchteten sich vor den hohen Außentemperaturen ins Innere der IIK und verbrachten den Nachmittag mit einem Kartenspiel. Zur Erfrischung gab es Wassermelone und frischen Eistee. Dieses Mal wurde Tarneeb gespielt, das seinen Ursprung im Libanon hat und in verschiedensten Versionen in vielen Ländern des mittleren Ostens beliebt ist. Der Name „Tarneeb“ bedeutet im Arabischen „Trumpf“, was im Wesentlichen auch das Spiel selbst beschreibt. Dieses Spiel wird in Paaren von zwei Personen gespielt. Jedes Paar erhält 20 Karten. Ziel ist es, diese Karten als erstes Team abzuwerfen. Die TeilnehmerInnen genossen den kurzweiligen, kühlen Nachmittag und freuen sich jeden zweiten Dienstag im Monat über interessierte MitspielerInnen!

Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK e.V.)
Zur Bettfedernfabrik 1, D-30451 Hannover, Tel. 0511 440484
Mehrsprachige Kunstwerkstatt für Kreative mit und ohne Fluchtgeschichte
16.06.2017
Wir sind eine Kunstwerkstatt für alle Kreativen, Neuankömmlinge und weiteren Stadteilbewohner*innen, für Jung und Alt, verschiedensprachige Menschen. In drei Workshops stellen professionelle Künstler*innen jeweils an zwei Tagen ihre Arbeiten vor und geben eine praktische Einführung in ihre Kunst. Wir bieten Raum für mehrsprachiges, künstlerisches Arbeiten und sind offen für alle! Die Workshops können in mehreren Sprachen stattfinden. Unsere Leiter*innen sprechen zusammen mehr als fünf Sprachen!

Collagekunst mit Jwan Al Khalaf:
Fr, 25.8., 16 - 19 Uhr & Sa, 26.8., 14 -17 Uhr
Jwan Al Khalaf (1983) hat Bildende Kunst in Damaskus studiert. In seinem Workshop spricht er über die Verbindung von der Collage als Kunstform und politisches Medium. In einem anschließenden praktischen Teil entstehen eigene Collagen in Verbindung mit Malerei oder Zeichnung.

Freie Malerei mit Elham Emambakhsh:
Fr, 15.9., 16 - 19 Uhr & Sa, 16.9. 14 - 17 Uhr
Elham Emambakhsh (1987) ist eine professionelle Künstlerin, die in Teheran studiert und in vielzähligen Städten ausgestellt hat. An den zwei Tagen wird sie eine Einführung in verschiedene Techniken des freien Malens geben und mit den Teilnehmenden eine eigene kleine Bilderreihe zu einem gemeinsamen Thema entwickeln.

Schreibwerkstatt für Frauen mit Mahabad Allaie:
Fr, 29.9., 17 - 19 Uhr & Sa, 30.9., 11 - 13 Uhr
Mahabad Allaie ist Autorin und Übersetzerin. Sie setzt sich für mehrsprachige Poesie ein und spricht selbst mehr als fünf Sprachen. In ihrer offenen Schreibwerkstatt gibt sie Frauen den Raum, ihre eigene Textform und Sprache zu finden. Es können Gedichte, Prosa oder journalistische Texte und vieles mehr entstehen.
---
Anmeldung unter:
Laura Heda
Mail: laura.heda@kargah.de
Tel: 0511 12607827

Adresse: kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
Theatervorführungen auf russisch im Freizeitheim Vahrenwald
29.05.2017
Die Theatergruppe „Version und Varianten“, der Direktor und der Gründer Herr Sergei Sirotkin, und die Tanzgruppe „Legende“, Leiterin Frau Julija Vulikh, waren am 26. März und am 14. Mai 2017 mit Aufführungen des Theaterstückes „Ruslan und Ludmila“ im Freizeitheim Vahrenwald zu Gast. Der Autor des Textes ist Herr Sergei Sirotkin, die Regie liegt bei Frau Natalija Demidova und Frau Julija Vulikh.

Das Theaterstück für Erwachsene ist eine originale Version des berühmten russischen Märchens „Ruslan und Ludmila“. Die Handlung spielt im alten Russland unter der Regierungszeit des Kiewer Großfürsten Wladimir. Dieser freut sich an der Hochzeit seiner schönen Tochter Ludmila und des tapferen adligen Ritter Ruslan, die einander sehr lieben. Urplötzlich wird gerade bei der Hochzeit die Braut Ludmila vom bösen Zauberer Tschernomor entführt. Der traurige Großfürst Wladimir verspricht Ludmila dem Ritter als Braut zu geben, der sie ihm zurückgeben wird.


MiSO e. V.
03.05.2017
MiSO bildet aus. Wir sind ein von der IHK Hannover geprüfter und anerkannter Ausbildungsbetrieb für die 3jährigen Ausbildungsberufe "Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement" und "FachpraktikerIn für Bürokommunikation".
24.04.2017
Seit Freitag, 14.4.2017, haben Kurdinnen und Kurden mit einem Hungerstreik in Hannover am Steintor/Ecke Kurt-Schumacher-Straße begonnen. In einem Zelt (Foto: Martin Tönnies) halten sie sich dort rund um die Uhr auf. Unter dem Motto „Solidarität mit dem Widerstand der Hungerstreikenden in den türkischen Gefängnissen“ wollen sie jeweils für drei Tage hungern. Die Aktion, die gleichzeitig in vielen anderen Städten anlief, ist zunächst für die Dauer eines Monats geplant.
Seit dem 15. Februar 2017 sind in verschiedenen türkischen Gefängnissen politische Gefangene in einen unbefristeten Hungerstreik getreten. Die Gefangenen protestieren mit ihrer Aktion gegen unmenschliche Haftbedingungen, willkürliche Massenfestnahmen, militärische und politische Repression gegen die Zivilbevölkerung und die Isolation des Repräsentanten des kurdischen Volkes. 278 politische Gefangene befinden sich in der Türkei seit vielen Wochen im unbefristeten Hungerstreik. Sie sind täglich physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt. Dennoch herrscht in der Öffentlichkeit ein kollektives Schweigen.
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Engagierte/r Fachlehrer/in auf Honorarbasis ab 15.08.2017
zur Verstärkung unseres Projektteams im Projekt „Stark im Beruf“ gesucht!
10.08.2017
Junge Meisterpianisten aus Moskau zum ersten Mal in Hannover
26.07.2017
Bereits zum 16. Mal veranstaltete das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e. V. das alljährlich stattfindende beliebte Konzertformat „Die Stars von morgen aus Moskau“. Am 21.07.2017 spielten vier junge Meisterpianisten im Alter von 10 – 16 Jahren in der ausverkauften Friedenskirche. Vor dem Konzert gab es Gelegenheit, im Rahmen eines kleinen Interviews mehr über die Ausnahmetalente zu erfahren.

„Als ich 5 Jahre alt war, ließen mich meine Eltern ganz verschiedene Dinge ausprobieren. Die Musik zog mich dabei am meisten an. Meine damalige Lehrerin fand, dass aus mir ein guter Musiker werden könnte“, erzählt Timofej Vladimirov, mit seinen 16 Jahren der älteste der Gruppe. Geboren in Ufa im Ural, führte ihn sein Weg über verschiedene Zwischenstationen in das über 1000 km entfernte Moskau an die Zentrale Musikschule am Tschaikowsky-Konservatorium, die wie kaum eine andere Institution die Tradition der russischen Klavierschule versinnbildlicht. Hochbegabten Kindern und Jugendlichen bietet sich hier die Möglichkeit, unter allerbesten Voraussetzungen nicht nur das Spielen ihres Instruments zu erlernen, sondern auch zu selbstständigen Künstlerpersönlichkeiten heranzureifen.

„Ich habe mich für das Klavier als Instrument entschieden, weil einfach für dieses Instrument die meisten Stücke komponiert sind“, ergänzt Timofej, „es gibt so großartige Werke für dieses Instrument! Um sich diesem riesigen kulturellen Erbe anzunähern, ist das Klavier einfach die allerbeste Wahl!“

„Bei mir war es etwas anders“, hakt die 15-jährige Ekaterina Guliaeva ein. „Ich komme aus Sibirien. Bei uns gab es, wenn man als Kind Musik machen wollte, nur zwei Alternativen: Entweder man lernte volkstümliche Instrumente spielen, oder entschied sich für das Klavier.“

Mittlerweile sind sowohl Timofej, als auch Ekaterina Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe mit Gastspielen in vielen verschiedenen Städten Russlands als auch Europas. Für sie ist es bereits zur Gewohnheit geworden, aufzutreten. Doch wie empfinden die jüngsten der Vier die eigenen Konzerte? „Als ich zum ersten Mal mit fünf Jahren auf der Bühne stand, hatte nur meine Mama Lampenfieber, ich gar nicht“, erzählt die 10-jährige Alexandra Dovgan. „Später sagte meine Lehrerin immer, dass derjenige, der Lampenfieber hat, nicht genug geübt hat. Erst da erfuhr ich von so einer Sache und begann, es eine Weile zu haben. Aber inzwischen ist es nicht mehr da, ich stelle mir einfach vor, dass ich den Zuhörern ein Geschenk mache, und schon ist alle Angst verflogen“. Alexandra hat auf der kleinen Konzertreise nach Deutschland ihre Mutter mit dabei. Zum ersten Mal ohne Eltern auf Reisen ist der 11-jährige Daniil Trifonov. „Ich möchte so viel wie möglich Neues sehen und natürlich einen guten Auftritt hinlegen“, sagt er.

Was tut man vor dem eigenen Konzert? Heißt es da üben, üben, üben? „Nein, nicht unbedingt“, antwortet Alexandra, „unsere Lehrer sagen, am besten ist es, sich direkt vor einem Auftritt nicht zu überanstrengen, vielleicht eine halbe Stunde etwas Leichtes spielen“. Ekaterina: „Ich musste mich einmal intensiv auf ein kurzfristig angesetztes Konzert vorbereiten. In Moskau hat es gerade geschneit und am Abend vor meinem Auftritt zogen mich die Mädels, mit denen ich im Internat zusammenwohnte, nach draußen zur Schneeballschlacht. Anfangs blieb ich standhaft, weil ich doch wusste, dass man sich zu schonen hat, aber letztendlich ließ ich mich mitziehen. Und es trat ein, was eintreten musste, ich trug quasi alle nur erdenklichen Blessuren davon. Erstaunlicherweise verlief das anschließende Konzert ausgezeichnet. Seitdem ist es bei mir zur guten Tradition geworden, vor einem Konzert etwas eher Ungewöhnliches zu tun …“

Begleitet werden die jungen Musiker vom erfahrenen Musikpädagogen Vasilij Iwanowitsch Ermakov. Beobachtet man das Verhältnis zwischen den Schülern und ihrem Lehrer, fällt sofort ins Auge, dass jegliche Anspannung fehlt. Sie verbindet eine Mischung aus natürlicher, nicht aufgezwungener Autorität dem Pädagogen gegenüber, eine Art kollegialer Erfahrungsaustausch. „Ich selber begleite bereits zum fünften Mal Kinder und Jugendliche unserer Schule nach Deutschland“, erzählt er. „Wir spielen stets zwei Konzerte, eines hier in Hannover, das zweite beim Rheingau Musik Festival, zwei Tage später. Für die jungen Leute ist es eine unvergleichliche Erfahrung, so etwas wie die erste richtige Tournee.“

Text und Foto: Dimitrij Czepurnyi
Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wurde ausgiebig gefeiert
05.07.2017
Der Fastenmonat Ramadan ist für Muslime aus aller Welt einer der wichtigsten Feiertage im Jahr, da nach islamischer Auffassung in diesem Monat der Koran herabgesandt worden ist.

Daher hat die IIK das Ende des Ramadans zum zweiten Mal zum Anlass genommen, am 26. Juni 2017 zum Fastenbrechen beziehungsweise zu عيد الفطر einzuladen. Gemeinsam mit vielen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Miteinander 55plus-Gruppe vom gemeinsamen Kochen haben wir am letzten Montag im Juni wieder fröhlich gefeiert, gegessen und das gute Wetter genossen.

Die Gäste brachten eine große Auswahl an internationalen Speisen mit, so ergab sich ein reichhaltiges, vielseitiges Büffet. Daneben wurde von fleißigen Köchen an Kochstationen unter freiem Himmel Bulani – eine afghanische Teigtasche mit Gemüsefüllung – sowie Falafel zubereitet. Während viele draußen bei guten Gesprächen und gutem Essen die Sonne genossen, wurde drinnen zu afghanischer und arabischer Musik getanzt und getrommelt.
18.08.
Immer freitags ab 17 Uhr in der Eilenriede im Rahmen des kostenlosen Angebots "Sport im Park – ganz Hannover ist ein Sportraum für alle".

Präsentiert von: Tolstoi e. V. Hannover
17 Uhr
Eintritt: frei
Haltestelle Zoo
Endpunkt Stadtbahnlinie 11
19.08.
Auf dem Fest wird am und im Neuen Rathaus die Vielfältigkeit der in Hannover lebenden Menschen gefeiert. Die Besucher*innen erwartet ein spannendes Programm mit vielen Info-, Imbiss- und Verkaufsständen von Initiativen, Vereinen und Verbänden auf dem Trammplatz.
Präsentiert von: UVN e. V.
12 bis 23 Uhr
Eintritt: frei
Vor dem Neuen Rathaus
Trammplatz 2
30159 Hannover
© Foto: FAUST
19.08.
Der Jubiläums-Markt am Samstag von 15 bis 22 Uhr. Mit Live-Musik, Hüpfburg, Grill, Crèpes, Cocktails ...
Präsentiert von: FAUST e. V.
15 - 22 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Freigelände
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
25.08.
Jwan Al Khalaf (1983) hat Bildende Kunst in Damaskus studiert. In seinem Workshop spricht er über die Verbindung von der Collage als Kunstform und politisches Medium.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
25.08.
„Wir bleiben im Gespräch“: Basisbausteine professioneller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Präsentiert von: MiSO e. V.
Freitag, 25. August, 17 – 20 Uhr und Samstag, 26. August, 10 – 15 Uhr
Eintritt: für Ehrenamtliche ist die Teilnahme kostenlos
Sprache: Deutsch
House of Resources Hannover / MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12
30177 Hannover
MiSO e. V.
04.09.
im Rahmen des Projekts „samo.fa – Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“ ; www.samofa.de: Ein Dialog-Seminar zum Thema "Zugang zu Arbeit und Ausbildung für Geflüchtete – rechtliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten mit Carmen Schaper und Theresa Gese, hauptamtliche Beraterinnen im Flüchtlingsbüro bei Kargah e. V.
Präsentiert von: MiSO e. V.
16 bis 19:30 Uhr
Eintritt: frei
MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12 (4. OG)
30177 Hannover
© Foto: Adnan Sharbaji
06.09.
Vom 6. September bis 27. Oktober 2017, bei kargah e.V., Eröffnung am 6. September, 19:00 Uhr, mit Künstlergespräch, Lesung und interkulturellem Buffet
Präsentiert von: kargah e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
08.09.
Sevgili hannoverliler, Türk-Alman Kültür Günleri ile sizlere, Türk ve Türk kökenli sanatçıların yapıtlarını çeşitli yönleriyle tanıma olanağı sunuyoruz.
Präsentiert von: Can Arkadas e. V.
Eintritt: frei
09.09.
Wie jedes Jahr gedenkt die Landesgruppe Niedersachen den vielen verstorbenen, verschleppten und ermordeten Russlanddeutschen.
Präsentiert von: LMDR e. V.
Eintritt: frei
Grenzdurchgangslager Friedland
Heimkehrerstr. 18
37133 Friedland
09.09.
Am Samstag/Sonntag 09./10.09.2017 finden auf der Wiese neben dem Faustgelände zwei zweitägige große Open Air Veranstaltungen statt.
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
ab 11 Uhr / zweitagig
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust - Festwiese
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
© Foto: Tolstoi e.V.
10.09.
Am 10.09.2017 findet der 30. Entdeckertag der Region Hannover statt. Das Landesbildungszentrumzentrum für Blinde Hannover beteiligt sich an diesem Ereignis und hat dafür die Jugend Big Band eingeladen um dort ein Konzert zu spielen.
Präsentiert von: Tolstoi e. V. Hannover
11 Uhr
Eintritt: frei
Landesbildungszentrum für Blinde
Bleekstraße 22
30559 Hannover
15.09.
Fr, 15.9., 16 - 19 Uhr & Sa, 16.9. 14 - 17 Uhr
Elham Emambakhsh (1987) ist eine professionelle Künstlerin, die in Teheran studiert und in vielzähligen Städten ausgestellt hat.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Anmeldung unter:
Laura Heda
Mail: laura.heda@kargah.de
Tel: 0511 12607827
© Foto: IIK e.V.
17.09.
Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber die Vorbereitungen sind bereits im Gange: Am 17. September zwischen 13 und 18 Uhr laden wir zum internationalen Sommerfest in der Warenannahme des Kulturzentrums Faust ein.
Präsentiert von: IIK e. V.
13 - 18 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
- Warenannahme -
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
26.09.
Aufgrund des großen Bedarfs, der hohen Nachfrage und der aktuellen Lage veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder ein Dialog-Seminar mit Naiel Arafat, niedergelassener ärztlicher Psychotherapeut und Psychotraumatologe.
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:15 - 19:30 Uhr
Eintritt: frei
MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12 (4. OG)
30177 Hannover
29.09.
Fr, 29.9., 17 - 19 Uhr & Sa, 30.9., 11 - 13 Uhr
Mahabad Allaie ist Autorin und Übersetzerin. Sie setzt sich für mehrsprachige Poesie ein und spricht selbst mehr als fünf Sprachen.
Präsentiert von: kargah e. V.
17 - 19 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

© 2017 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.