Neun lokale Dachverbände und Verbünde von Migrantenorganisationen aus sieben Bundesländern haben gemeinsam in Dortmund den „Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NeMO) gegründet. Die lokalen Dachverbände vertreten 313 Migranteneinzelorganisationen herkunfts- und kulturübergreifend aus ganz Deutschland.


Bei den Mitgliedern handelt es sich überwiegend um bewährte lokale Dachverbände, die über viele Jahre fundierte Kenntnisse und Erfahrungswerte im Fachgebiet Migration und Integration aufbauen konnten. In den Vorstand des Verbands wurde u.a. der Geschäftsführer der VMDO e.V. in Dortmund Dr. Ümit Kosan, der Geschäftsführer des Forum der Kulturen e.V. Rolf Graser und das Vorstandsmitglied des MiSO Netzwerks Hannover Dr. Peyman Javaher-Haghighi , gewählt. Sie sind ausgewiesene Fachleute in kommunalen Fragen der Integration und Migration, die Jahrzehnte an Erfahrungswerten in den Bundesverband einbringen.


„Der Weg zum sicheren und verlässlichen kommunalen Partner für Migration und Integration ist langwierig!“, so Dr. Kosan, „wir haben bei der öffentlichen Hand, insbesondere auf Bundesebene, ein solides Fundament an Wissen und Erfahrung über die professionelle Migrations- und Integrationsarbeit lokaler Verbünde von Migrantenorganisationen aufzubauen.“


Zu den Gründungsmitgliedern gehören in alphabetischer Reihenfolge:

  • Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. – Hildesheim
  • Forum der Kulturen e.V. – Stuttgart
  • IKB e.V. Haus der Kulturen – Lübeck
  • MigrantInnenSelbstOrganisationen-Netzwerk Hannover e.V. (MiSO) – Hannover
  • moveGLOBAL e.V. – Berlin
  • Netzwerk Münchner MigrantenORGanisationEN (MORGEN) – München
  • Raum der Kulturen Neuss e.V. – Neuss
  • Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. – Halle an der Saale
  • VMDO e.V. – Dortmund


Über BV NEMO

Der Bundesverband dient seinen Mitgliedern als Plattform, in der sie sich austauschen und bundesweit zusammenarbeiten, er bündelt die Kompetenzen der Mitglieder, unterstützt diese in der Entwicklung und vertritt ihre Interessen auf Bundesebene. Auf Makroebene dient der Bundesverband NeMO mit seinen bewährten lokalen Strukturen als bundesweiter Ansprechpartner für sozio-kulturelle Themen der Migration und Integration.


Hintergrund

Migrantenorganisationen nehmen am demokratischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland teil; sie fördern die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe von in Deutschland lebenden Menschen, die selbst Migrationserfahrungen gemacht haben oder aus Familien mit Migrationsgeschichte stammen. NeMO vertritt die Überzeugung, dass es erforderlich ist, sich in den Kommunen bzw. Regionen zu engagieren, um die sozialen und kulturellen Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte und deren bürgerschaftliches Engagement wirksam zur Geltung zu bringen. Verbünde dieser Art sind von erheblicher Bedeutung für eine entwickelte Einwanderungsgesellschaft wie Deutschland. Lokale Verbünde von Migrantenorganisationen sind hierfür eine neue und moderne Form, wenn sie auf der lokalen Ebene gemeinsam, die jeweilige Herkunft übergreifend, säkular und parteipolitisch neutral für die sozio-kulturellen Belange von Migrantinnen und Migranten vor Ort tätig werden.


Kontakt

Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen

Beuthstraße 21

44147 Dortmund

TEL 0231 286 787-54

MOBIL 0176 611 266 98

FAX 0231 286 781-66

info@bv-nemo.de

www.bv-nemo.de

Engagierte/r Fachlehrer/in auf Honorarbasis ab 15.08.2017
zur Verstärkung unseres Projektteams im Projekt „Stark im Beruf“ gesucht!
10.08.2017
Junge Meisterpianisten aus Moskau zum ersten Mal in Hannover
26.07.2017
Bereits zum 16. Mal veranstaltete das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e. V. das alljährlich stattfindende beliebte Konzertformat „Die Stars von morgen aus Moskau“. Am 21.07.2017 spielten vier junge Meisterpianisten im Alter von 10 – 16 Jahren in der ausverkauften Friedenskirche. Vor dem Konzert gab es Gelegenheit, im Rahmen eines kleinen Interviews mehr über die Ausnahmetalente zu erfahren.

„Als ich 5 Jahre alt war, ließen mich meine Eltern ganz verschiedene Dinge ausprobieren. Die Musik zog mich dabei am meisten an. Meine damalige Lehrerin fand, dass aus mir ein guter Musiker werden könnte“, erzählt Timofej Vladimirov, mit seinen 16 Jahren der älteste der Gruppe. Geboren in Ufa im Ural, führte ihn sein Weg über verschiedene Zwischenstationen in das über 1000 km entfernte Moskau an die Zentrale Musikschule am Tschaikowsky-Konservatorium, die wie kaum eine andere Institution die Tradition der russischen Klavierschule versinnbildlicht. Hochbegabten Kindern und Jugendlichen bietet sich hier die Möglichkeit, unter allerbesten Voraussetzungen nicht nur das Spielen ihres Instruments zu erlernen, sondern auch zu selbstständigen Künstlerpersönlichkeiten heranzureifen.

„Ich habe mich für das Klavier als Instrument entschieden, weil einfach für dieses Instrument die meisten Stücke komponiert sind“, ergänzt Timofej, „es gibt so großartige Werke für dieses Instrument! Um sich diesem riesigen kulturellen Erbe anzunähern, ist das Klavier einfach die allerbeste Wahl!“

„Bei mir war es etwas anders“, hakt die 15-jährige Ekaterina Guliaeva ein. „Ich komme aus Sibirien. Bei uns gab es, wenn man als Kind Musik machen wollte, nur zwei Alternativen: Entweder man lernte volkstümliche Instrumente spielen, oder entschied sich für das Klavier.“

Mittlerweile sind sowohl Timofej, als auch Ekaterina Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe mit Gastspielen in vielen verschiedenen Städten Russlands als auch Europas. Für sie ist es bereits zur Gewohnheit geworden, aufzutreten. Doch wie empfinden die jüngsten der Vier die eigenen Konzerte? „Als ich zum ersten Mal mit fünf Jahren auf der Bühne stand, hatte nur meine Mama Lampenfieber, ich gar nicht“, erzählt die 10-jährige Alexandra Dovgan. „Später sagte meine Lehrerin immer, dass derjenige, der Lampenfieber hat, nicht genug geübt hat. Erst da erfuhr ich von so einer Sache und begann, es eine Weile zu haben. Aber inzwischen ist es nicht mehr da, ich stelle mir einfach vor, dass ich den Zuhörern ein Geschenk mache, und schon ist alle Angst verflogen“. Alexandra hat auf der kleinen Konzertreise nach Deutschland ihre Mutter mit dabei. Zum ersten Mal ohne Eltern auf Reisen ist der 11-jährige Daniil Trifonov. „Ich möchte so viel wie möglich Neues sehen und natürlich einen guten Auftritt hinlegen“, sagt er.

Was tut man vor dem eigenen Konzert? Heißt es da üben, üben, üben? „Nein, nicht unbedingt“, antwortet Alexandra, „unsere Lehrer sagen, am besten ist es, sich direkt vor einem Auftritt nicht zu überanstrengen, vielleicht eine halbe Stunde etwas Leichtes spielen“. Ekaterina: „Ich musste mich einmal intensiv auf ein kurzfristig angesetztes Konzert vorbereiten. In Moskau hat es gerade geschneit und am Abend vor meinem Auftritt zogen mich die Mädels, mit denen ich im Internat zusammenwohnte, nach draußen zur Schneeballschlacht. Anfangs blieb ich standhaft, weil ich doch wusste, dass man sich zu schonen hat, aber letztendlich ließ ich mich mitziehen. Und es trat ein, was eintreten musste, ich trug quasi alle nur erdenklichen Blessuren davon. Erstaunlicherweise verlief das anschließende Konzert ausgezeichnet. Seitdem ist es bei mir zur guten Tradition geworden, vor einem Konzert etwas eher Ungewöhnliches zu tun …“

Begleitet werden die jungen Musiker vom erfahrenen Musikpädagogen Vasilij Iwanowitsch Ermakov. Beobachtet man das Verhältnis zwischen den Schülern und ihrem Lehrer, fällt sofort ins Auge, dass jegliche Anspannung fehlt. Sie verbindet eine Mischung aus natürlicher, nicht aufgezwungener Autorität dem Pädagogen gegenüber, eine Art kollegialer Erfahrungsaustausch. „Ich selber begleite bereits zum fünften Mal Kinder und Jugendliche unserer Schule nach Deutschland“, erzählt er. „Wir spielen stets zwei Konzerte, eines hier in Hannover, das zweite beim Rheingau Musik Festival, zwei Tage später. Für die jungen Leute ist es eine unvergleichliche Erfahrung, so etwas wie die erste richtige Tournee.“

Text und Foto: Dimitrij Czepurnyi
Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wurde ausgiebig gefeiert
05.07.2017
Der Fastenmonat Ramadan ist für Muslime aus aller Welt einer der wichtigsten Feiertage im Jahr, da nach islamischer Auffassung in diesem Monat der Koran herabgesandt worden ist.

Daher hat die IIK das Ende des Ramadans zum zweiten Mal zum Anlass genommen, am 26. Juni 2017 zum Fastenbrechen beziehungsweise zu عيد الفطر einzuladen. Gemeinsam mit vielen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Miteinander 55plus-Gruppe vom gemeinsamen Kochen haben wir am letzten Montag im Juni wieder fröhlich gefeiert, gegessen und das gute Wetter genossen.

Die Gäste brachten eine große Auswahl an internationalen Speisen mit, so ergab sich ein reichhaltiges, vielseitiges Büffet. Daneben wurde von fleißigen Köchen an Kochstationen unter freiem Himmel Bulani – eine afghanische Teigtasche mit Gemüsefüllung – sowie Falafel zubereitet. Während viele draußen bei guten Gesprächen und gutem Essen die Sonne genossen, wurde drinnen zu afghanischer und arabischer Musik getanzt und getrommelt.
18.08.
Immer freitags ab 17 Uhr in der Eilenriede im Rahmen des kostenlosen Angebots "Sport im Park – ganz Hannover ist ein Sportraum für alle".

Präsentiert von: Tolstoi e. V. Hannover
17 Uhr
Eintritt: frei
Haltestelle Zoo
Endpunkt Stadtbahnlinie 11
19.08.
Auf dem Fest wird am und im Neuen Rathaus die Vielfältigkeit der in Hannover lebenden Menschen gefeiert. Die Besucher*innen erwartet ein spannendes Programm mit vielen Info-, Imbiss- und Verkaufsständen von Initiativen, Vereinen und Verbänden auf dem Trammplatz.
Präsentiert von: UVN e. V.
12 bis 23 Uhr
Eintritt: frei
Vor dem Neuen Rathaus
Trammplatz 2
30159 Hannover
© Foto: FAUST
19.08.
Der Jubiläums-Markt am Samstag von 15 bis 22 Uhr. Mit Live-Musik, Hüpfburg, Grill, Crèpes, Cocktails ...
Präsentiert von: FAUST e. V.
15 - 22 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Freigelände
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
25.08.
Jwan Al Khalaf (1983) hat Bildende Kunst in Damaskus studiert. In seinem Workshop spricht er über die Verbindung von der Collage als Kunstform und politisches Medium.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
25.08.
„Wir bleiben im Gespräch“: Basisbausteine professioneller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Präsentiert von: MiSO e. V.
Freitag, 25. August, 17 – 20 Uhr und Samstag, 26. August, 10 – 15 Uhr
Eintritt: für Ehrenamtliche ist die Teilnahme kostenlos
Sprache: Deutsch
House of Resources Hannover / MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12
30177 Hannover
MiSO e. V.
04.09.
im Rahmen des Projekts „samo.fa – Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“ ; www.samofa.de: Ein Dialog-Seminar zum Thema "Zugang zu Arbeit und Ausbildung für Geflüchtete – rechtliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten mit Carmen Schaper und Theresa Gese, hauptamtliche Beraterinnen im Flüchtlingsbüro bei Kargah e. V.
Präsentiert von: MiSO e. V.
16 bis 19:30 Uhr
Eintritt: frei
MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12 (4. OG)
30177 Hannover
© Foto: Adnan Sharbaji
06.09.
Vom 6. September bis 27. Oktober 2017, bei kargah e.V., Eröffnung am 6. September, 19:00 Uhr, mit Künstlergespräch, Lesung und interkulturellem Buffet
Präsentiert von: kargah e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
08.09.
Sevgili hannoverliler, Türk-Alman Kültür Günleri ile sizlere, Türk ve Türk kökenli sanatçıların yapıtlarını çeşitli yönleriyle tanıma olanağı sunuyoruz.
Präsentiert von: Can Arkadas e. V.
Eintritt: frei
09.09.
Wie jedes Jahr gedenkt die Landesgruppe Niedersachen den vielen verstorbenen, verschleppten und ermordeten Russlanddeutschen.
Präsentiert von: LMDR e. V.
Eintritt: frei
Grenzdurchgangslager Friedland
Heimkehrerstr. 18
37133 Friedland
09.09.
Am Samstag/Sonntag 09./10.09.2017 finden auf der Wiese neben dem Faustgelände zwei zweitägige große Open Air Veranstaltungen statt.
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
ab 11 Uhr / zweitagig
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust - Festwiese
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
© Foto: Tolstoi e.V.
10.09.
Am 10.09.2017 findet der 30. Entdeckertag der Region Hannover statt. Das Landesbildungszentrumzentrum für Blinde Hannover beteiligt sich an diesem Ereignis und hat dafür die Jugend Big Band eingeladen um dort ein Konzert zu spielen.
Präsentiert von: Tolstoi e. V. Hannover
11 Uhr
Eintritt: frei
Landesbildungszentrum für Blinde
Bleekstraße 22
30559 Hannover
15.09.
Fr, 15.9., 16 - 19 Uhr & Sa, 16.9. 14 - 17 Uhr
Elham Emambakhsh (1987) ist eine professionelle Künstlerin, die in Teheran studiert und in vielzähligen Städten ausgestellt hat.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Anmeldung unter:
Laura Heda
Mail: laura.heda@kargah.de
Tel: 0511 12607827
© Foto: IIK e.V.
17.09.
Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber die Vorbereitungen sind bereits im Gange: Am 17. September zwischen 13 und 18 Uhr laden wir zum internationalen Sommerfest in der Warenannahme des Kulturzentrums Faust ein.
Präsentiert von: IIK e. V.
13 - 18 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
- Warenannahme -
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
26.09.
Aufgrund des großen Bedarfs, der hohen Nachfrage und der aktuellen Lage veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder ein Dialog-Seminar mit Naiel Arafat, niedergelassener ärztlicher Psychotherapeut und Psychotraumatologe.
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:15 - 19:30 Uhr
Eintritt: frei
MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12 (4. OG)
30177 Hannover
29.09.
Fr, 29.9., 17 - 19 Uhr & Sa, 30.9., 11 - 13 Uhr
Mahabad Allaie ist Autorin und Übersetzerin. Sie setzt sich für mehrsprachige Poesie ein und spricht selbst mehr als fünf Sprachen.
Präsentiert von: kargah e. V.
17 - 19 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

© 2017 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.