MiSO e. V.
Aus dem Schlusswort der Veranstaltung 5 Jahre MiSO
01.12.2015
Hannover, 1.12.2015: Im Neuen Rathaus Hannover feierte MiSO mit mehr als 120 Gästen sein 5jähriges Bestehen. MiSO-Vorstandsmitglied Dr. Javaher-Haghighi hat den Verlauf der Feier zusammengefasst. Der folgende Text ist ein Auszug aus seinem Schlusswort.
Oberbürgermeister Stefan Schostok sprach das Grußwort
Oberbürgermeister Stefan Schostok sprach das Grußwort

"Sehr verehrte Damen und Herren,

Liebe Freundinnen und Freunde,

vielen Dank, dass Sie unsere Veranstaltung so wunderbar und aktiv begleitet haben.

Natürlich haben wir uns gefreut, als der Oberbürgermeister, Stefan Schostok, die bisherige Arbeit von MiSO mit den Worten anerkannt hat:

von links: Asghar Eslami, Abayomi O. Bankole, Dr. Tatiana Czepurnyi (alle MiSO)
von links: Asghar Eslami, Abayomi O. Bankole, Dr. Tatiana Czepurnyi (alle MiSO)

„MiSO hat den Migrantinnen und Migranten eine starke Stimme gegeben“. Wir hoffen, dass diese Stimme in den nächsten Jahren noch stärker wird.

Die Ehrung unseres Gründungsmitglieds, Asghar Eslami, für sein Engagement, seine Ideen und seine Weitsicht war für alle MiSO-Akteure eine Herzensangelegenheit. Lieber Asghar, Du hast es verdient!

Melanie Walter, Bereichsleiterin Migration und Integration bei der Landeshauptstadt Hannover
Melanie Walter, Bereichsleiterin Migration und Integration bei der Landeshauptstadt Hannover

Den Hinweis von Frau Melanie Walter auf den aktiven Beitrag von MiSO bei der Gründung des Dachverbandes NeMO (Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V.) finden wir sehr wichtig. Der Dachverband NeMO ist im letzten September gegründet worden. Er ist ein neuer Organisationstypus für MigrantInnen, weil er säkular, herkunfts- und kulturübergreifend ist und aus Verbünden besteht, die auf kommunaler Ebene aktiv sind. Und es ist wichtig, diesen Dachverband auf der Bundesebene zu unterstützen.

Panagiota Fyssa (MiSO)
Panagiota Fyssa (MiSO)

Durch den Beitrag „5 Jahre MiSO“ von Panagiota Fyssa hatten wir die Möglichkeit, die Arbeit, Aktivitäten, Struktur und den gesellschaftlichen Einfluss von MiSO etwas näher kennenzulernen.

Wir bedanken uns bei allen Referenten. Ebenso bedanken wir uns bei allen Teilnehmern der Podiumsdiskussion. Sie haben die Teilhabe aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Und durch Diskussionen und Beiträge aus dem Publikum sind einige Benachteiligungen von Menschen mit Migrationsgeschichte klarer geworden.

Podiumsdiskussion zu den Themen Teilhabe und Flüchtlinge
Podiumsdiskussion zu den Themen Teilhabe und Flüchtlinge

Wir haben sogar ein „Happy End“ bei den Politikern aus verschiedenen Parteien gehabt, mit der Schlussfolgerung: Hannover schafft es, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Die offene Frage bleibt wie und unter welchen Bedingungen. Zudem haben wir von zwei hochinteressanten und beeindruckenden Schicksalen von Flüchtlingen erfahren.

Der Geflüchtete Amir (links) schilderte seinen Weg nach Deutschland.
Der Geflüchtete Amir (links) schilderte seinen Weg nach Deutschland.

Wir bedanken uns auch bei Harald Grube für seine souveräne Moderation.

Fazit: Es ist einiges getan worden. Aber wir können im Sinne von Asghar Eslami feststellen, dass die eigentliche Arbeit uns noch bevorsteht, insbesondere was die neuangekommenen Menschen oder aber die Teilhabe von MigrantInnen angeht.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!"

Bericht von einem kurzweiligen Spiele-Nachmittag auf dem Faustgelände
21.06.2017
Die TeilnehmerInnen des Spielenachmittags flüchteten sich vor den hohen Außentemperaturen ins Innere der IIK und verbrachten den Nachmittag mit einem Kartenspiel. Zur Erfrischung gab es Wassermelone und frischen Eistee. Dieses Mal wurde Tarneeb gespielt, das seinen Ursprung im Libanon hat und in verschiedensten Versionen in vielen Ländern des mittleren Ostens beliebt ist. Der Name „Tarneeb“ bedeutet im Arabischen „Trumpf“, was im Wesentlichen auch das Spiel selbst beschreibt. Dieses Spiel wird in Paaren von zwei Personen gespielt. Jedes Paar erhält 20 Karten. Ziel ist es, diese Karten als erstes Team abzuwerfen. Die TeilnehmerInnen genossen den kurzweiligen, kühlen Nachmittag und freuen sich jeden zweiten Dienstag im Monat über interessierte MitspielerInnen!

Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK e.V.)
Zur Bettfedernfabrik 1, D-30451 Hannover, Tel. 0511 440484
Mehrsprachige Kunstwerkstatt für Kreative mit und ohne Fluchtgeschichte
16.06.2017
Wir sind eine Kunstwerkstatt für alle Kreativen, Neuankömmlinge und weiteren Stadteilbewohner*innen, für Jung und Alt, verschiedensprachige Menschen. In drei Workshops stellen professionelle Künstler*innen jeweils an zwei Tagen ihre Arbeiten vor und geben eine praktische Einführung in ihre Kunst. Wir bieten Raum für mehrsprachiges, künstlerisches Arbeiten und sind offen für alle! Die Workshops können in mehreren Sprachen stattfinden. Unsere Leiter*innen sprechen zusammen mehr als fünf Sprachen!

Collagekunst mit Jwan Al Khalaf:
Fr, 25.8., 16 - 19 Uhr & Sa, 26.8., 14 -17 Uhr
Jwan Al Khalaf (1983) hat Bildende Kunst in Damaskus studiert. In seinem Workshop spricht er über die Verbindung von der Collage als Kunstform und politisches Medium. In einem anschließenden praktischen Teil entstehen eigene Collagen in Verbindung mit Malerei oder Zeichnung.

Freie Malerei mit Elham Emambakhsh:
Fr, 15.9., 16 - 19 Uhr & Sa, 16.9. 14 - 17 Uhr
Elham Emambakhsh (1987) ist eine professionelle Künstlerin, die in Teheran studiert und in vielzähligen Städten ausgestellt hat. An den zwei Tagen wird sie eine Einführung in verschiedene Techniken des freien Malens geben und mit den Teilnehmenden eine eigene kleine Bilderreihe zu einem gemeinsamen Thema entwickeln.

Schreibwerkstatt für Frauen mit Mahabad Allaie:
Fr, 29.9., 17 - 19 Uhr & Sa, 30.9., 11 - 13 Uhr
Mahabad Allaie ist Autorin und Übersetzerin. Sie setzt sich für mehrsprachige Poesie ein und spricht selbst mehr als fünf Sprachen. In ihrer offenen Schreibwerkstatt gibt sie Frauen den Raum, ihre eigene Textform und Sprache zu finden. Es können Gedichte, Prosa oder journalistische Texte und vieles mehr entstehen.
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Anmeldung unter:
Laura Heda
Mail: laura.heda@kargah.de
Tel: 0511 12607827

Adresse: kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
Theatervorführungen auf russisch im Freizeitheim Vahrenwald
29.05.2017
Die Theatergruppe „Version und Varianten“, der Direktor und der Gründer Herr Sergei Sirotkin, und die Tanzgruppe „Legende“, Leiterin Frau Julija Vulikh, waren am 26. März und am 14. Mai 2017 mit Aufführungen des Theaterstückes „Ruslan und Ludmila“ im Freizeitheim Vahrenwald zu Gast. Der Autor des Textes ist Herr Sergei Sirotkin, die Regie liegt bei Frau Natalija Demidova und Frau Julija Vulikh.

Das Theaterstück für Erwachsene ist eine originale Version des berühmten russischen Märchens „Ruslan und Ludmila“. Die Handlung spielt im alten Russland unter der Regierungszeit des Kiewer Großfürsten Wladimir. Dieser freut sich an der Hochzeit seiner schönen Tochter Ludmila und des tapferen adligen Ritter Ruslan, die einander sehr lieben. Urplötzlich wird gerade bei der Hochzeit die Braut Ludmila vom bösen Zauberer Tschernomor entführt. Der traurige Großfürst Wladimir verspricht Ludmila dem Ritter als Braut zu geben, der sie ihm zurückgeben wird.


28.06.
Jeden Mittwoch findet zwischen 17 und 19 Uhr bei Faust eine Kochaktion statt, bei der alle herzlich eingeladen sind, die Lust haben zu kochen und sich dabei gut unterhalten wollen. Selbstverständlich bio, saisonal und vegan.
Präsentiert von: FAUST e. V.
ab 17 Uhr
Eintritt: frei; Spende erbeten
Kulturzentrum Faust
Wissenschaftsladen
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
08.07.
Für dieses Jahr ist in Zusammenarbeit mit dem Jugend Ferien-Service der Landeshauptstadt Hannover die Projektwoche Dual VET 2017 (Vocational Education and Training) von Samstag, 08. Juli bis Samstag, 15.Juli 2017 im Feriendorf Eisenberg „Günter Richta“ Kirchheim/Hessen geplant (http://www.foerderverein-eisenberg.de).

Präsentiert von: MiSO e. V.
8. bis 15. Juli 2017
Eintritt: frei
Zielgruppe: Junge Geflüchtete im Alter von 18 bis 26 Jahren
Feriendorf Eisenberg
Kirchheim (Hessen)
18.07.
„Die Stimme gilt als Spiegelbild unserer Seele“. Den Zauber eigener Stimme entdecken und sich selber mit einer Fröhlichkeit gesund und glücklich singen!
Präsentiert von: LMDR e. V.
16 - 18 Uhr
Eintritt: frei
Ev.-luth. Epiphanias-Kirchengemeinde
Hägewiesen 117
30657 Hannover
Telefon: 0511 - 579097
© Foto: kargah
11.08.
Auch dieses Jahr bieten wir wieder ein vielfältiges und buntes Kinderfest auf dem Spielplatz in der Stärkestraße (Linden-Nord) an.
Präsentiert von: kargah e. V.
15 bis 18 Uhr
Eintritt: frei
25.08.
Jwan Al Khalaf (1983) hat Bildende Kunst in Damaskus studiert. In seinem Workshop spricht er über die Verbindung von der Collage als Kunstform und politisches Medium.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
15.09.
Fr, 15.9., 16 - 19 Uhr & Sa, 16.9. 14 - 17 Uhr
Elham Emambakhsh (1987) ist eine professionelle Künstlerin, die in Teheran studiert und in vielzähligen Städten ausgestellt hat.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Anmeldung unter:
Laura Heda
Mail: laura.heda@kargah.de
Tel: 0511 12607827

© 2017 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.