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Vernissage "Neue Wurzeln" im Neuen Rathaus von Hannover am 4. Juli 2017

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Junge Meisterpianisten aus Moskau zum ersten Mal in Hannover
26.07.2017
Bereits zum 16. Mal veranstaltete das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e. V. das alljährlich stattfindende beliebte Konzertformat „Die Stars von morgen aus Moskau“. Am 21.07.2017 spielten vier junge Meisterpianisten im Alter von 10 – 16 Jahren in der ausverkauften Friedenskirche. Vor dem Konzert gab es Gelegenheit, im Rahmen eines kleinen Interviews mehr über die Ausnahmetalente zu erfahren.

„Als ich 5 Jahre alt war, ließen mich meine Eltern ganz verschiedene Dinge ausprobieren. Die Musik zog mich dabei am meisten an. Meine damalige Lehrerin fand, dass aus mir ein guter Musiker werden könnte“, erzählt Timofej Vladimirov, mit seinen 16 Jahren der älteste der Gruppe. Geboren in Ufa im Ural, führte ihn sein Weg über verschiedene Zwischenstationen in das über 1000 km entfernte Moskau an die Zentrale Musikschule am Tschaikowsky-Konservatorium, die wie kaum eine andere Institution die Tradition der russischen Klavierschule versinnbildlicht. Hochbegabten Kindern und Jugendlichen bietet sich hier die Möglichkeit, unter allerbesten Voraussetzungen nicht nur das Spielen ihres Instruments zu erlernen, sondern auch zu selbstständigen Künstlerpersönlichkeiten heranzureifen.

„Ich habe mich für das Klavier als Instrument entschieden, weil einfach für dieses Instrument die meisten Stücke komponiert sind“, ergänzt Timofej, „es gibt so großartige Werke für dieses Instrument! Um sich diesem riesigen kulturellen Erbe anzunähern, ist das Klavier einfach die allerbeste Wahl!“

„Bei mir war es etwas anders“, hakt die 15-jährige Ekaterina Guliaeva ein. „Ich komme aus Sibirien. Bei uns gab es, wenn man als Kind Musik machen wollte, nur zwei Alternativen: Entweder man lernte volkstümliche Instrumente spielen, oder entschied sich für das Klavier.“

Mittlerweile sind sowohl Timofej, als auch Ekaterina Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe mit Gastspielen in vielen verschiedenen Städten Russlands als auch Europas. Für sie ist es bereits zur Gewohnheit geworden, aufzutreten. Doch wie empfinden die jüngsten der Vier die eigenen Konzerte? „Als ich zum ersten Mal mit fünf Jahren auf der Bühne stand, hatte nur meine Mama Lampenfieber, ich gar nicht“, erzählt die 10-jährige Alexandra Dovgan. „Später sagte meine Lehrerin immer, dass derjenige, der Lampenfieber hat, nicht genug geübt hat. Erst da erfuhr ich von so einer Sache und begann, es eine Weile zu haben. Aber inzwischen ist es nicht mehr da, ich stelle mir einfach vor, dass ich den Zuhörern ein Geschenk mache, und schon ist alle Angst verflogen“. Alexandra hat auf der kleinen Konzertreise nach Deutschland ihre Mutter mit dabei. Zum ersten Mal ohne Eltern auf Reisen ist der 11-jährige Daniil Trifonov. „Ich möchte so viel wie möglich Neues sehen und natürlich einen guten Auftritt hinlegen“, sagt er.

Was tut man vor dem eigenen Konzert? Heißt es da üben, üben, üben? „Nein, nicht unbedingt“, antwortet Alexandra, „unsere Lehrer sagen, am besten ist es, sich direkt vor einem Auftritt nicht zu überanstrengen, vielleicht eine halbe Stunde etwas Leichtes spielen“. Ekaterina: „Ich musste mich einmal intensiv auf ein kurzfristig angesetztes Konzert vorbereiten. In Moskau hat es gerade geschneit und am Abend vor meinem Auftritt zogen mich die Mädels, mit denen ich im Internat zusammenwohnte, nach draußen zur Schneeballschlacht. Anfangs blieb ich standhaft, weil ich doch wusste, dass man sich zu schonen hat, aber letztendlich ließ ich mich mitziehen. Und es trat ein, was eintreten musste, ich trug quasi alle nur erdenklichen Blessuren davon. Erstaunlicherweise verlief das anschließende Konzert ausgezeichnet. Seitdem ist es bei mir zur guten Tradition geworden, vor einem Konzert etwas eher Ungewöhnliches zu tun …“

Begleitet werden die jungen Musiker vom erfahrenen Musikpädagogen Vasilij Iwanowitsch Ermakov. Beobachtet man das Verhältnis zwischen den Schülern und ihrem Lehrer, fällt sofort ins Auge, dass jegliche Anspannung fehlt. Sie verbindet eine Mischung aus natürlicher, nicht aufgezwungener Autorität dem Pädagogen gegenüber, eine Art kollegialer Erfahrungsaustausch. „Ich selber begleite bereits zum fünften Mal Kinder und Jugendliche unserer Schule nach Deutschland“, erzählt er. „Wir spielen stets zwei Konzerte, eines hier in Hannover, das zweite beim Rheingau Musik Festival, zwei Tage später. Für die jungen Leute ist es eine unvergleichliche Erfahrung, so etwas wie die erste richtige Tournee.“

Text und Foto: Dimitrij Czepurnyi
Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wurde ausgiebig gefeiert
05.07.2017
Der Fastenmonat Ramadan ist für Muslime aus aller Welt einer der wichtigsten Feiertage im Jahr, da nach islamischer Auffassung in diesem Monat der Koran herabgesandt worden ist.

Daher hat die IIK das Ende des Ramadans zum zweiten Mal zum Anlass genommen, am 26. Juni 2017 zum Fastenbrechen beziehungsweise zu عيد الفطر einzuladen. Gemeinsam mit vielen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Miteinander 55plus-Gruppe vom gemeinsamen Kochen haben wir am letzten Montag im Juni wieder fröhlich gefeiert, gegessen und das gute Wetter genossen.

Die Gäste brachten eine große Auswahl an internationalen Speisen mit, so ergab sich ein reichhaltiges, vielseitiges Büffet. Daneben wurde von fleißigen Köchen an Kochstationen unter freiem Himmel Bulani – eine afghanische Teigtasche mit Gemüsefüllung – sowie Falafel zubereitet. Während viele draußen bei guten Gesprächen und gutem Essen die Sonne genossen, wurde drinnen zu afghanischer und arabischer Musik getanzt und getrommelt.
MiSO e. V.
Ein Bericht von der Mitgliederversammlung am 30.06.2017
03.07.2017
Viele sind wohl schon im Sommerurlaub gewesen: Auf der Mitgliederversammlung am letzten Juni-Freitag im Mengendamm waren letztlich nur 12 Mitgliedsorganisationen von MiSO vertreten. Das reichte gerade für die Beschlussfähigkeit. Die war nötig, stand doch die Benennung eines Geschäftsführers an. Dieser soll die alltägliche Arbeit im Verein effektiver machen, denn MiSO hat in jüngster Vergangenheit eine rasante Entwicklung genommen, wohingegen die Strukturen von Vorstand und Büro die alten geblieben sind. Einstimmig beschloss jetzt das Plenum, Jan-Egil Gubenis (37), der seit fünf Jahren für MiSO arbeitet, mit voraussichtlicher Wirkung zum 1. Oktober 2017 zum Geschäftsführer zu bestellen. „Wir versprechen uns davon eine Entlastung“, meinte dieser nach der Abstimmung und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Raum nahmen auf dem Plenum die Berichte von den laufenden Projekten ein. Bei „House of Resources“ gab es zunächst Schwierigkeiten, alle Verwendungsnachwiese für die in 2016 geleisteten Förderungen zu bekommen. Für 2017 laufen noch Antragsfristen. Transparenz ist wichtig: Anträge und Entscheidungen sollen veröffentlicht werden, sobald das BAMF die Förderungen geprüft hat. „Neue Wurzeln“ hatte an den bisherigen Ausstellungsorten eine sehr positive Resonanz, auch in den Medien. Weitere öffentliche Orte haben bereits Interesse an der Wanderausstellung angemeldet. „Samo.fa“ hat mehrere Seminare durchgeführt, auch zu beruflicher Ausbildung. Es wurde u.a. eine Rahmenvereinbarung zur Ausbildung mit der Bäckerinnung geschlossen, vom 8.-15. Juli findet in Nordhessen eine Projektwoche mit 32 jungen Geflüchteten statt. Mit diesen Erfolgen sollte stärker geworben werden. „Wegbereiter-Wegbegleiter“ heißt ein aktuelles Programm eines privaten Sponsors, für das MiSO gerade einen Förderantrag stellt. Es soll über zunächst drei Jahre laufen. Inhaltlich geht es auch um die Integration junger Geflüchteter – insbesondere aus Afrika – in den Arbeitsmarkt.
(wobe)
28.07.
Immer freitags ab 17 Uhr in der Eilenriede im Rahmen des kostenlosen Angebots "Sport im Park – ganz Hannover ist ein Sportraum für alle".

Präsentiert von: Tolstoi e. V. Hannover
17 Uhr
Eintritt: frei
Haltestelle Zoo
Endpunkt Stadtbahnlinie 11
03.08.
Im Maskenworkshop vom 1. Juli bis 3. August entwickelten die TeilnehmerInnen eine Fabel, die vom Krieg und der Hoffnung nach Frieden handelt.
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
18 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
© Foto: kargah
11.08.
Auch dieses Jahr bieten wir wieder ein vielfältiges und buntes Kinderfest auf dem Spielplatz in der Stärkestraße (Linden-Nord) an.
Präsentiert von: kargah e. V.
15 bis 18 Uhr
Eintritt: frei
12.08.
Hannovers Russendisco, Balalaika-Beats und Elektro-Polka mit Dan Hammond. Speed-Polka, Russen-Ska, Karpaten-Punk, es gibt viel zu entdecken!

Präsentiert von: FAUST e. V.
23 Uhr
Eintritt: 5 €
Kulturzentrum Faust
Mephisto
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
15.08.
Gemeinsam Kochen. Gebratener Reis (vegetarisch) - mit Latha Warnakulasooriya.
Präsentiert von: Asiatische Frauengruppe
19 Uhr
Eintritt: frei
Quartierstreff Wiesenau
Freiligrathstraße 11
30851 Langenhagen
25.08.
Jwan Al Khalaf (1983) hat Bildende Kunst in Damaskus studiert. In seinem Workshop spricht er über die Verbindung von der Collage als Kunstform und politisches Medium.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
25.08.
„Wir bleiben im Gespräch“: Basisbausteine professioneller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Präsentiert von: MiSO e. V.
Freitag, 25. August, 17 – 20 Uhr und Samstag, 26. August, 10 – 15 Uhr
Sprache: Deutsch
House of Resources Hannover / MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12
30177 Hannover
© Foto: Adnan Sharbaji
06.09.
Vom 6. September bis 27. Oktober 2017, bei kargah e.V., Eröffnung am 6. September, 19:00 Uhr, mit Künstlergespräch, Lesung und interkulturellem Buffet
Präsentiert von: kargah e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
15.09.
Fr, 15.9., 16 - 19 Uhr & Sa, 16.9. 14 - 17 Uhr
Elham Emambakhsh (1987) ist eine professionelle Künstlerin, die in Teheran studiert und in vielzähligen Städten ausgestellt hat.
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: mehrsprachig
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Anmeldung unter:
Laura Heda
Mail: laura.heda@kargah.de
Tel: 0511 12607827
29.09.
Fr, 29.9., 17 - 19 Uhr & Sa, 30.9., 11 - 13 Uhr
Mahabad Allaie ist Autorin und Übersetzerin. Sie setzt sich für mehrsprachige Poesie ein und spricht selbst mehr als fünf Sprachen.
Präsentiert von: kargah e. V.
17 - 19 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V.
(In der Atelieretage auf dem Faustgelände / über dem Flüchtlingsbüro)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

© 2017 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.