08.09.
Sevgili hannoverliler, Türk-Alman Kültür Günleri ile sizlere, Türk ve Türk kökenli sanatçıların yapıtlarını çeşitli yönleriyle tanıma olanağı sunuyoruz.
Eröffnungsveranstaltung: Interkultur heute, Konzert und kleIne KöstlIchkeIten.
Präsentiert von: Can Arkadas e. V.
18 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Pavillon

Hannover’de yaşayan, neredeyse her on kişiden biri Türk kökenlidir. Buna rağmen biz, Hannover’deki Türk kültürünün önemini sadece yüzeysel olarak algılıyoruz. Değişik kültür çevrelerinin temsilcileri, sanatçıları, müzisyenleri, politikacıları ve göçmen olan - olmayan daha pek çok kişiyi bir araya getirmek amacıyla çok sayıda sanatçı ve Hannover’in kültür kurumları 40’ın üzerinde etkinlikleri içeren zengin bir program hazırladılar. Şimdiye değin belki yabancı olan bir kültürü tanıyarak kültürlerarası diyalog geliştirebiliriz. Kültür Günleri’nin bir diğer bakış açısı da, Hannover’de kültür kurumlarının kültürlerarası işleyişi ve yapmamız gereken çalışmalardır. Bundan dolayı, 08 Eylül 2017 günü, Kültür Merkezi Pavillon’da, uzmanların tartışacağı bir forum, arkasından da İstanbul Composer‘s Orchestra‘nın konseri ve ikramların sunulacağı bir açılış yapacağız. Görsel sanatlar, edebiyat, müzik veya sinema sanat alanlarını kaplayan çok yönlü programımızdan ilham alarak, sanat ve kültürün, halkları yakınlaştıran evrensel dilinin tadına varın. Çocuklar ve gençler için de ilginç sunumlar bulunmaktadır.
Böyle renkli ve çok yönlü programı olası kılan işbirliği için teşekkür eder, sizleri bu programda görmekten mutlu olacağımızı belirtmek isteriz. „Hallo Kultur – Selam Kültür“ ü merakla izleyiniz!
Harald Härke, Hannover Kültür İşleri Daire Başkanı
Şahabeddin Buz, Can Arkadaş e.V.

Liebe Hannoveranerinnen und Hannoveraner,
mit den Deutsch-Türkischen Kulturtagen präsentieren wir Ihnen einen Einblick in das vielfältige Schaffen türkischer und türkischstämmiger Künstlerinnen und Künstler in Hannover. Nahezu jeder zehnte Bewohner und Bewohnerin Hannovers hat türkische Wurzeln. Gemeinsam haben deshalb zahlreiche Kulturschaffende und Kulturinstitutionen Hannovers ein Programm mit über 40 Veranstaltungen entwickelt, um VertreterInnen verschiedener Kulturkreise, KünstlerInnen, MusikerInnen, PolitikerInnen und viele weitere Menschen zusammen zu bringen. Wir möchten spannende Impulse geben, eine vielleicht bislang fremde Kultur kennenzulernen und in den interkulturellen Dialog zu treten. Ein besonderer Aspekt der Kulturtage liegt auch in der Frage, in wieweit Interkultur im Kulturbetrieb Hannovers heute schon funktioniert und woran wir noch arbeiten müssen. Daher freuen wir uns u.a. besonders auf die Eröffnungsveranstaltung am 8. September 2017 im Kulturzentrum Pavillon, bei der wir verschiedene ExpertInnen zu diesem Thema hören und nach einem Konzert des Istanbul Composer‘s Orchestra gemeinsam bei deutschen und türkischen Köstlichkeiten diskutieren können! Ob Bildende Kunst oder Literatur, Musik oder Filmkunst – lassen Sie sich von unserem Programm inspirieren und genießen Sie den völkerverbindenden Aspekt von Kunst und Kultur. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es viele interessante Angebote. Wir danken der gemeinsamen Initiative, die ein solch buntes und vielfältiges Programm ermöglicht hat und freuen uns darauf, Ihnen bei unseren Veranstaltungen zu begegnen. Seien Sie neugierig auf „Hallo Kultur – Selam Kültür“!
Harald Härke, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Hannover
Şahabeddin Buz,,Can Arkadaş e.V.

Zwei sehenswerte Ausstellungen im Freizeitheim Vahrenwald vom 18. Dezember 2017 bis zum 9. Februar 2018
14.12.2017
Ausstellung: Galway Kutter – Foto-Grafik
Im Jahr 2015 entdeckte Katrin Härtel einen alten Kutter an der irischen Westküste. In ihren Bildern beschäftigt sich die Grafikdesignerin mit der Frage, was passiert, wenn der Mensch aufhört, seine Energie einzubringen, weil er keinen Wert mehr schöpft. Anstelle der Schiffsbesatzung übernehmen Wind, Wasser und Sonne das Steuer. Ein Zersetzungsprozess beginnt. Durch ihre Arbeit stellt sie dem offensichtlichen Verfall etwas entgegen. Sie greift ein, fixiert den Zustand, unterbricht und verändert den ursprünglichen Prozess.
Dauer der Ausstellung: 18.12.17 bis 9.2.18
(Foto: Katrin Härtel)
MiSO e. V.
Aktueller Imagefilm aus dem samo.fa-Projekt spielt auch in Hannover
08.12.2017
04.12.2017
Gefördert von Landeshauptstadt Hannover und Lotto-Sport-Stiftung bietet die Ezidische Akademie erneut eine gezielte Förderung Geflüchteter an.
"Viele derer, die in Deutschland derzeit Zuflucht suchen, sind Eziden, darunter viele Familien mit Kindern. Sie treffen hier auf eine gut integrierte ezidische Gemeinde. Die Asylverfahren von Eziden enden meist mit einer Anerkennung. Nur die schnelle Integration ist der Ansatz, um die Zufluchtsuchenden auf wirtschaftlich selbstständige Beine zu stellen und um präventiv gesellschaftlichen Konflikten entgegenzuwirken.
Hier möchte die Ezidische Akademie e.V. als Migrantenorganisation mit sehr guten Zugangsmöglichkeiten zur Zielgruppe, der Stadt Hannover mit folgenden Angeboten unterstützend zur Seite stehen:
- Aufklärung über die Rechte und Pflichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt
- Begleitung und Hilfe bei der Anerkennung der ausländischen Qualifikationen
- Vermittlung von Sprach- und Schreibkursen
- Unterstützung bei der Arbeitssuche und bei der erste Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber
- Erstellen von Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivation
- Coaching für das Bewerbungsgespräch
- Computerkurse für den Umgang mit Word, Excel, Bildbearbeitung und neuen Medien
- Förderung der gegenseitigen interkulturellen Kompetenzen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern."
Das Angebot gilt ab dem 01.09.2017. Mehr Infos dazu können über info@ezidak.de erfragt werden.
Unter dieser Mailadresse kann auch ZEA - die Zeitschrift der Ezidischen Akademie - bestellt werden. Unlängst ist die 16. Ausgabe erschienen!

MiSO e. V.
Im Fokus des Abends am 30. November 2017 bei Kargah standen die Länder Sudan, Syrien, Türkei und Venezuela.
01.12.2017
"Menschenrechte weltweit": Eine Veranstaltung des MiSO-Netzwerks im Rahmen des des Bündnisses zum Tag der Menschenrechte 2017. Zu Beginn erinnerte MiSO-Geschäftsführer Jan-Egil Gubenis an die vorangegangene Veranstaltung vor genau einem Jahr. Damals war es um den Iran, Türkisch-Kurdistan, die Ukraine und Vietnam gegangen. Diesmal wurde die Menschenrechtslage im Sudan, in Syrien, der Türkei und Venezuela erörtert.
„Der tödlichste Punkt ist Europa“
22.11.2017
Informationsabend zur Situation von Geflüchteten in Libyen und auf dem Mittelmeer am 20.11.2017 in der FAUST-Warenannahme. Im Fokus: Die Abschottungspolitik der „Festung Europa“.

„Das liegt wohl am Regen“, meint Gastgeberin Lipi Ahmed von der Initiative interkultureller Kulturaustausch (IIK e.V.), als sich am Montagabend die Räumlichkeiten in der Warenannahme nur langsam füllen. Aber dann kommen doch rund 100 Interessierte zu dieser Bündnisveranstaltung im Rahmen des Tags der Menschenrechte 2017. Veranstalter sind neben der IIK auch der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und das Kulturzentrum FAUST.

„Der tödlichste Punkt ist Europa“, sagt Tankred Stöbe von Ärzte ohne Grenzen e.V., „doch im globalen Konzert der aufnehmenden Länder spielt unser Kontinent kaum eine Rolle“. Schwerpunkte bei den weltweit über 50 Millionen Flüchtlinge seien derzeit die Bewegungen von Myanmar nach Bangladesh und aus dem Südsudan nach Uganda. „„Für uns ist deshalb der globale Blick wichtig“, so Stöbe. Massenhaft gestorben allerdings würde im Mittelmeer. Hier ertrinken etwa zwei Prozent aller Bootsflüchtlinge. Allein auf der zentralen - der „tödlichsten“ - Route von Libyen nach Italien starben in diesem Jahr bereits 2.700 Menschen.

Ärzte ohne Grenzen beteiligt sich mit mehreren Schiffen an der Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer. Vertreten ist dort auch - mit derzeit zwei Schiffen und einem Aufklärungsflugzeug - die privat gegründete Organisation Sea-Watch e.V.. Deren Fotograf Fabian Melder berichtet über die beständige Rettung aus zumeist mit bis zu 150 Menschen hoffnungslos überfüllten Schlauchbooten. Man sei vor der libyschen Küste außerhalb der Hoheitsgewässer aktiv, die Einsätze werden von einer Leitstelle für Seenotrettung in Rom koordiniert.

„Was hat sich in jüngster Zeit geändert“, fragt Melder in seinem Vortrag. Die Antworten: Rückzug der EU-Missionen, Kriminalisierung von Flüchtlingen und von Rettungsorganisationen, Finanzierung, Ausbildung und Aggression der libyschen Küstenwache. Letztere gehe zumeist äußerst brutal gegen Bootsflüchtlinge und auch gegen deren Retter vor. „Eine Beugung internationalen Rechts“, sagt Melder.

Der „humanitäre Arzt“ (Selbstbezeichnung) Stöbe pflichtet ihm bei: „Wir beobachten eine deutliche Kriminalisierung der Retter“. Etwa ein Dutzend NGOs (Nichtregierungsorganistionen) seien derzeit vor der libyschen Küste aktiv, die Arbeitsbedingungen hätten sich aber durch die Abkommen der Europäer mit afrikanischen Ländern wie dem „Failed State“ Libyen extrem erschwert. Es erscheine manchmal so, als ob die Schlepper von einst in der nun aus Europa gesponserten Küstenwache „ein neues Geschäftsmodell“ entdeckt hätten.

Spannend wird es in der an die beiden Vorträge anschließenden Podiumsdiskussion, die Kai Weber vom Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. moderiert. „Wir müssen das Problem an der Wurzel packen“, meint die hannoversche Ratsfrau Georgia Jeschke, „und mit unseren Nachbarn in Afrika auf Augenhöhe zusammenarbeiten.“ Bei der Bekämpfung von Fluchtursachen müsse sich Europa „völlig neu aufstellen“.

Sabine Lösing, Europaabgeordnete der Linken, kontert: „Für Gespräche mit Libyen auf Augenhöhe fehlt mir die Phantasie!“. Millionengelder der EU gingen in „Border-control-Maßnahmen“. Bekämpfung von Fluchtursachen bedeute, so Lösing, Menschen an der Flucht zu hindern: „Das ist in hohem Maße problematisch und mit einem hohen Anspruch westlicher Werte nicht vereinbar“.

„Wir brauchen politische Mehrheiten, um zu überzeugen“, argumentiert Regierungsberater Gerald Knaus von der Europäischen Stabilitätsinitiative e.V. (ESI). Wichtig seien vor allem schnelle Asylverfahren, besonders auch für die in Italien und Griechenland angekommenen Flüchtlinge. Seine Rechtfertigung des EU-Türkei-Abkommens, an dessen Zustandekommen ESI mitgewirkt hat, stößt auf dem Podium und bei den Zuhörern im Saal auf Ablehnung. Nach fast dreistündiger Veranstaltung spricht eine Frau aus dem Publikum ihren Dank aus: „Das waren interessante Informationen, die weit über das hinaus gehen, was uns die Medien liefern“.

Wolfgang Becker
© Foto: Ukrainischer Verein
17.12.
Seit dem Jahr 2006 präsentiert der ukrainische Chor „Kalyna“ ukrainische Kultur und insbesondere ukrainische Volkslieder auf verschiedenen Bühnen in Hannover und in ganz Niedersachsen.
Präsentiert von: UVN e. V.
16 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
18.12.
für ehrenamtlich tätige Migrant*innen
Präsentiert von: kargah e. V.
16 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Kargah e.V.
- Raum 6 -
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover (Linden-Nord)
19.12.
Eine Lesung von Christian Jakob (taz)
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
20.12.
Die Nacht Yalda, voller Freude, Liebe und Lachen möchten wir feiern!
Präsentiert von: Afgh. Frauennetz e. V.
16:00 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
20.12.
Eine Diskussionsveranstaltung mit Aktiven aus der LGBTIQ-Bürger*innenbewegungsgeschichte in Hannover.
Präsentiert von: FAUST e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Der Nachbarin Café
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
© Foto: Katarzyna Dec-Merkle
08.01.
... zur Ausstellung "Stadtansichten - von Hannover nach Warschau"
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
18 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
© Foto: Tatiana Takusch
09.01.
"Träume, Inspirationen und Wahrnehmungen" - Öl- und Acryl-Bilder
Präsentiert von: FAUST e. V.
17 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
- Der Nachbarin Café -
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
13.01.
Statt steifer Hipster-Coolness will das Datscha Kollektiv proletarische Euphorie verbreiten!
Präsentiert von: FAUST e. V.
23:00 Uhr
Eintritt: 5 €
Kulturzentrum Faust
- Mephisto -
Zur Bettfedernfabrik.3
30451 Hannover
© Foto: Hannes Henkelmann
23.02.
Über 300 Reisende nahmen an der Freundschafts- und Friedensfahrt Druschba teil...
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
18 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
© Foto: Tolstoi e.V.
25.02.
Im Rahmen des Deutsch-Russischen Kulturfrühlings ...
Präsentiert von: Tolstoi e. V. Hannover
15 Uhr
Eintritt: 5 €, mit Hannover-Pass 2,50 €
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
© Foto: Bernd Ellerbrock
01.03.
Wie ein blaues Band zieht sich die längste künstliche Wasserstraße Deutschlands 325 Kilometer durch die norddeutsche Tiefebene: der Mittellandkanal.
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €, mit Hannover-Aktiv-Pass 2,50 €
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover

© 2017 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.